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Wie geht's nach der Winterpause weiter?

Zur Erinnerung: folgende Optionen standen zur Diskussion.

1. Wir organisieren während der Winterpause unsere Visa für den Iran, fliegen von Athen nach Yerevan (Armenien), setzen unsere Wanderung dort fort, wo wir sie unterbrochen haben und "durchqueren" den Iran zu Fuss.

Vorteil: Wir bleiben unserem Herzprojekt so treu wie möglich.

Vorteil: Wir können noch den traumhaften Süden Armeniens durchwandern.

Nachteil: Aufgrund der Kälte in Armenien können wir erst Ende April wieder losziehen.

Nachteil: Den riesigen Iran in drei Monaten zu Fuss durchqueren ist sportlich ;)

2. Wir organisieren während der Winterpause unsere Visa für den Iran, fliegen von Athen nach Teheran (Iran), wandern entweder zurück nach Armenien oder ab Teheran weiter Richtung Süd-Osten.

Vorteil: Wir können unser geliebtes Nomadenleben bereits im März wieder aufnehmen.

Vorteil: Die Chance auf ein Visum ist auf dem Flugweg grösser als auf dem Landweg.

Nachteil: Je nach Variante verpassen wir den armenischen Süden.

Nachteil: Wir überspringen bereits jetzt einen Teil der Strecke (wird ohnehin noch früh genug der Fall sein...).

3. Wir organisieren während der Winterpause unsere Visa für den Iran, fliegen von Athen nach Kutaissi (Georgien), holen unsere Räder und radeln ab da via Armenien durch den Iran.

Vorteil: Wir können den gesamten Iran aus eigener Kraft durchqueren.

Nachteil: In unseren Herzen sind wir Wandervögel und viel lieber in der Abgeschiedenheit der Berge als auf Strassen unterwegs.

Nachteil: Platte Reifen ;)

4. Wozu mühsam ein Visum organisieren und uns zeitlich einschränken lassen, wenn es doch Schlepperbanden gibt?

Vorteil: Wir können den gesamten Iran ohne Eile zu Fuss durchqueren.

Nachteil: Solange wir nicht erwischt werden, keine! :))))))

Wir danken allen, die uns mit ihrer wertvollen Meinung unterstützt haben.

Ach ja und übrigens, Punkt Vier war keine ernsthafte Option, sondern ein Joke. Wir waren jedenfalls schmunzelnd überrascht, wie viele Rückmeldungen wir darauf erhalten haben :)


Zwischenzeitlich hatte sich in unserer Vorstellung sogar noch eine weitere Variante aufgetan. Für uns beide fühlte sie sich sofort als DIE Lösung an. Juppie, unser Dilemma hätte ein so schönes Ende nehmen können.

Wir fliegen Mitte März von Paros nach Van (Süd-Ost-Türkei) und wandern von dort aus nach Armenien und anschliessend in den Iran. Perfekt!

Nein, nicht perfekt... Die türkisch-armenische Grenze bei Margara ist seit 1993 geschlossen und die Diskussionen zur eventuellen Öffnung vom März 2023 sind inzwischen auch wieder versandet.


Nun denn, zurück auf Start. Flugpreise vergleichen, abwägen...

Schlussendlich hatte aber natürlich unser Herz die lauteste Stimme. So werden wir Ende April wieder zurück nach Armenien fliegen und unseren Weg von da aus weiterführen.


Geniessen wir bis dahin die winterliche Insel Paros (es ist zurzeit tatsächlich kälter und stürmischer als in der Schweiz) und die lange Vorfreude aufs Weiterwandern.



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1 Comment


Franziska Kas
Franziska Kas
Feb 17

Das mit den "Schlepperbanden" kenne ich....so bin ich vor vielen Jahren durch Afghanistan gereist. Ich empfehle euch jede Variante nur die nicht! Es ist echt brandgefährlich!!!

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