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Von ostwärts nach westwärts

  • 4. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

Nach unserer wertvollen Zeit auf Bata-Alima stand die nächste Entscheidung an: Wie weiter?

An dieser Stelle wollen wir uns übrigens noch herzlich bei all denen bedanken, die Thoms wundervolles Projekt mit ihrer Spende unterstützen!


Unser Dauerthema "nur beschränktes Wandern möglich in Südostasien" kam selbstverständlich wieder auf und die Sehnsucht nach ausschliesslichem zu Fuss unterwegs sein, in der Natur und im Zelt leben steigerte sich in den letzten Wochen zunehmend. Gleichzeitig fiel es uns aber schwer, Asien zu verlassen. Der Kontinent hat uns verzaubert. Deswegen kamen Optionen wie die Durchwanderung der japanischen Alpen zu unseren Überlegungen hinzu. Nach einigem Hin-und-her überzeugte uns die erneut anstehende Monsunzeit aber vor allem auch die aktuelle Weltlage letztendlich von der Rückkehr nach Europa. Irgendwie wollten wir's nicht riskieren, unsere letzten Ersparnisse für die Rückflüge zu opfern, sollten die Flugpreise in den nächsten Monaten tatsächlich explodieren.

So haben wir also Ende April wieder europäischen Boden erreicht und sind nun auf dem Weg von Istanbul nach Bulgarien - selbstverständlich ausschliesslich wandernd :)

Nach einem kurzen sonnigen Start hat das kalt-stürmische Wetter unsere Motivation fürs erneute Europa-Wandern geprüft. Nach den schwül-heissen philippinischen 35 Grad erwischten uns die nass-kalten türkischen 12 Grad (5 Grad nachts) wortwörtlich eiskalt. Doch langsam gewöhnen wir uns wieder dran und sind guten Mutes, dass auch hier bald die wärmere und bestenfalls trockene Jahreszeit beginnt.


Warum Bulgarien unser nächstes Ziel ist? Der bulgarische Ort Emine ist das Ende des rund 7000 km langen Fernwanderwegs E3 und diesen nehmen wir jetzt rückwärts in Angriff.



 
 
 

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