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Harziger Start auf dem Festland

Nach Korfu geht’s nun auf dem griechischen Festland weiter - von Igoumenitsa via Meteora ins Olympgebirge. Nach viel Meer und inzwischen viel Touristen freuen wir uns auf die Abgeschiedenheit und die Berge, auch wenn der Start auf dem Festland aktuell gerade noch etwas harzig ist. Wanderwege scheinen hier keine besondere Priorität zu haben und können entsprechend einfach nach etlichen Kilometern im Nichts respektive vor einem senkrechten Steilhang enden.

Vielleicht wurden wir in den letzten Wochen auf dem gut markierten Corfu-Trail auch etwas zu sehr verwöhnt.

Prinzipiell sollten wir jetzt einem Abschnitt des 6300 km langen Fernwanderwegs E6 folgen können. Konjunktiv! Die Aussage „die Griechen wandern nicht - zu Fuss gehen ist Arbeit“ erleben wir gerade täglich. Wie beim Leiterlispiel geht’s immer wieder zurück zum Start, sprich nach einem halben Tag, vielen Kilo- und Höhenmetern wieder umkehren und von Igoumenitsa aus am nächsten Tag einen neuen Weg suchen. Auch wenn wir das Motto „der Weg ist das Ziel“ durch und durch leben, uns die gegangenen Distanzen relativ egal sind und wir vor allem einfach draussen und unterwegs sein wollen, kann es schon etwas zermürben in vier Tagen gerade mal Luftlinie 15 km weiter gekommen zu sein.

Packen wir also unsere planerischen Fähigkeiten wieder aus und versuchen abseits des E6 unseren eigenen Weg zu den Klöstern zu wandern.




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