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Es gibt diese Momente…

… in denen wir einfach nur dasitzen. Auf einer Klippe und aufs endlose Meer hinausschauen. Zutiefst berührt sind vom Augenblick. Die Natur so intensiv erleben, uns eins fühlen mit dieser wundervollen Welt, als winzigkleiner Bestandteil des grossen Ganzen. Erfüllt von unendlicher Dankbarkeit, in vollem Gewahrsein unseres Glücks. So nah am Leben, so integriert in Mutter Erde. Das Lachen einer Möve, ein Wellenschlag, leises Zirpen, springende Delfine im weiten Meer und die wechselnden Himmelsfarben beobachtend. Das eindrucksvolle Schauspiel der Natur und ihrer Lebewesen, die vollkommene Symbiose, dieses perfekte Gleichgewicht.

Alles entsteht und vergeht, wächst und schwindet.

Wir haben inzwischen jegliche Eile, Schnelligkeit und Effizienz verloren, sind vollkommen im Hier und Jetzt, achtsam, langsam.

Ich erinnere mich oft an Bernhard den Hauswart. Begeistert erzählte er uns immer davon wie er in seiner Freizeit stundenlang im Rasen sass und den Grashälmchen beim Wachsen zusah. Wir lachten nur über „den Spinner“.

Heute bin ich gerne selber diese Spinnerin. Dankbar, den Mut zu haben etwas aus der Reihe zu tanzen.

Ja, es ist nicht immer einfach, streckenweise sehr anstrengend und oft unbequem. Auch der Körper ist hier und da unzufrieden und äussert seine Rebellion in fiesen Schmerzen.

Doch die Entschädigung ist unbezahlbar, nicht in Worte zu fassen und die beste Erfahrung unseres Lebens!




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