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Der Wind, der Wind, das himmlische Kind

Nachem Räge schiint d‘Sunne… oder wie ging das nochmals?

Ja, die Sonne scheint tatsächlich wieder in ihrer vollen Pracht. Seit drei Tagen kämpfen wir gleichzeitig aber auch mit einem ordentlich ambitionierten Wind, der eine fiese Kälte mit sich bringt. Für uns Gfröörli startet damit eine neue herausfordernde Ära. Mehr denn je sind wir nun auf hilfsbereite Menschen angewiesen, die uns Windschutz und im Idealfall sogar eine warme Stube bieten.



Slowenien scheint dafür wie geschaffen. Gestern durften wir bei einem älteren Herrn das Zelt im windgeschützten Garten aufstellen und den ganzen Abend bei heissem Tee und Geschichtsunterricht die warme Stube geniessen. Das Erwachen heute Morgen war trotz klirrender Kälte ein Traum.

Auf unserem heutigen Weg wurden wir irgendwann von einem Radfahrer überholt. Seine Satteltaschen, das Handpan und sein Schild „paulon2wheels“ fielen uns natürlich gleich auf. Kurz gegoogelt haben wir auch sofort eine Instagramseite des radfahrenden Strassenmusikers Paul aus Deutschland gefunden und ihn angeschrieben. Fast umgehend erhielten wir seine Antwort. Er sei in einem Dorf (welches wir ohnehin anvisiert hatten) vor einem geschlossenen Shop von einem Slowenen nach Hause eingeladen worden. Er könne gerne fragen, ob‘s auch für uns noch Platz habe.

Nun sitzen wir alle bei unserem lieben Gastgeber Martin in der Wohnung, tauschen spannende Reisegeschichten aus und freuen uns auf eine warme Nacht.


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