Mit Bus und Zug in neue Gefilde
- vor 4 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
Mit diesen Worten endete unser letzter Blogbeitrag. Wo hat‘s uns denn hinverschlagen?
Unsere Idee war, langsam von Nordthailand nach Laos und Vietnam zu reisen. Alle 3-5 Tage in einen Zug oder Bus zu steigen, 2-3 Stunden zu fahren und am Zielort zu Fuss die Umgebung zu erkunden. Die wenigen Erfahrungen in Thailand zeigten uns verwöhnten Schweizern schnell, dass diese Vorstellung à la in Burgdorf in den Zug steigen und in Hasle-Rüeggsau aussteigen in Südostasien Utopie ist. Meist fahren Busse von Grossstadt zu Grossstadt in mindestens sechs Stunden Fahrtzeit. Verlässliche Informationen zu finden endet zudem fast jedes Mal in stundenlangen Recherchen. Nach den zwei rund acht stündigen Busfahrten in Thailand fühlten wir uns beide Male elend und krank - für zwei Tage. Diese Art zu reisen ist wohl definitiv nichts für uns. Ein weiterer für uns tatsächlich überraschender Faktor liess uns zusätzlich über unsere Ideen nachdenken: wir waren vor und auf der gesamten Reise fest überzeugt, dass es uns niemals zu heiss sein könnte. Selbst im Hochsommer in der iranischen Wüste konnten unsere dankbaren Körper gut damit umgehen. Der südostasiatische Sommerbeginn hat uns allerdings eines Besseren belehrt. Die Hitze kombiniert mit der hohen Luftfeuchtigkeit und der Sonnenintensität verlangt alles von uns ab. Nach nur fünfzehn flachen Kilometern sind wir fix und fertig. Wir trinken inzwischen töglich sechs Liter Wasser und sind dennoch dehydriert. An unseren Elektrolyte-Haushalt möchte ich gar nicht erst denken. All dies liess uns unser Langzeitziel in Südostasien vorziehen und so setzten wir uns wiedereinmal in ein Flugzeug und flogen direkt von Thailand auf die Philippinen. Warum es uns hierher verschlagen hat verraten wir im nächsten Beitrag.





Kommentare